Seit 2015 führe ich in selbstständiger Arbeit Methodenworkshops und Prozessbegleitungen in Organisationen aller Branchen und Größen durch. Zudem moderiere ich größere Diskussionsformate sowie Abendveranstaltungen zu ausgewählten Themen. Im Rahmen des Projekts UrbanUp am Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit arbeite ich außerdem an meiner Promotion zu Lernprozessen und Skalierungspotenzialen von unternehmerischer Nachhaltigkeit. Diszipliniert - interdisziplinär bringt meinen Hintergrund auf den Punkt: Ich habe einen Bachelor of Arts in Wirtschaftswissenschaften von der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, einen Master of Science in Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften von der Lund Universität in Schweden und eine einjährige Ausbildung von der School of Design Thinking am Hasso-Plattner Institut in Potsdam, wo ich seit Abschluss meines Trainings im Studentenprogramm als Coach arbeite. Die Art of Hosting Methoden habe ich in einem Zusatztraining an der Universität in Karlskrona, Schweden erlernt. In meiner beruflichen Zeit am Berliner Büro des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie (2014-2017), war ich hauptsächlich für die Konzeption und Umsetzung des System Innovation Labs, eines mehrmonatigen Trainings für junge Energieexperten und Intrapreneurs aus ganz Europa, verantwortlich. Zudem durfte ich den Schreib- und Koordinierungsprozess zu dem 2018 veröffentlichten Report des Club of Rome "Come on!" mit begleiten.

 

Prinzipien

Ganzheitlichkeit

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, systemisch an Probleme heranzutreten und auch die Wirkung der Lösungen auf systemischer Ebene zu reflektieren. Dies steht nicht im Widerspruch, sondern in Ergänzung zum nutzerzentrierten Design Thinking Ansatz. Nutzerzentriertheit verstehe ich im weiteren Sinne - somit spielen hier sowohl individuelle als auch gesamtgesellschaftliche Bedarfe eine Rolle.

 

Langfristigkeit

Auch in der zeitlichen Dimension sollen entwickelte Lösungen, Diskussionser-gebnisse und Lerninhalte eine langfristige Wirkung entfalten können. Daher ist mir die Einbettung meiner Arbeit in bestehende Prozesse wichtig. Gerne begleite ich auch über längere Zeiträume hinweg. Besonders wichtig sind dabei Reflektions- und Iterationsschleifen im Prozess.

Co-Kreation

Co-Kreation findet bei mir auf zwei Ebenen statt. Zum Einen fällt hierunter die enge und kontextspezifische Abstimmung aller Inhalte, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung. Formate werden gezielt auf Bedürfnisse abgestimmt und flexibel angepasst. Zum Anderen bestimmt Co-Kreation in Form von Teamarbeit und intensiver Interaktion alle Prozesse und Trainings.